Umgang mit offenen Feuern

Seit Mai 2019 ist eine neue Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Samtgemeinde Isenbüttel, kurz auch Gefahrenabwehrverordnung, in Kraft getreten.
Besonders weist das Ordnungsamt darauf hin, dass im § 3 der Verordnung der Umgang mit offenen Feuern im Freien nach der lang anhaltenden Trockenheit der letzten Jahre neue Regelungen enthält. Generell sind danach alle Lager- und andere offene Feuer verboten. Ausnahmen dazu sind genehmigungspflichtig. Steigt der Graslandfeuerindex des Deutschen Wetterdienstes für den Bereich Wolfsburg aber auf Stufe 4 (hohe Gefahr) oder sogar höher zählt der § 3 Abs. 2 der Verordnung alle dann verbotenen Aktivitäten auf. Darunter fällt dann auch das Grillen mit Kohle auf brennbarem Untergrund, das Entzünden jeglicher Feuertonnen oder das Abbrennen von Unkraut mit dem Gasbrenner. Die Aufzählung ist nicht abschließend und kann in seiner Gesamtheit der Gefahrenabwehrverordnung entnommen werden.
Gerade im Hinblick auf die Dürre im letzten Jahr und der zurzeit wieder zunehmenden Trockenheit besteht immer noch auf Feldern und Wiesen im öffentlichen und auch im privaten Bereich eine große Gefahr, von unkontrolliert ausbrechenden Feuern. Da sollte es für jeden verständlich sein, dass der Umgang mit Feuer verheerende Ausmaße annehmen kann. Das Ordnungsamt bittet deshalb eindringlich um Beachtung der Gefahrenabwehrverordnung. Informieren Sie sich vor dem Entzünden von Feuern über den aktuellen Graslandfeuerindex auf der Seite des Deutschen Wetterdienstes www.dwd.de

Sollten Sie Fragen zum o.g. Thema haben, melden Sie sich gern bei der Samtgemeinde Isenbüttel, Herrn Härtl, unter der Telefonnummer 05374 88-58.

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